Wichtige Reisemedizin

Ein ungebetener Gast im Urlaub: Die Reiseapotheke schafft Abhilfe

Reisen entspannen den Geist und erweitern den Horizont. Allerdings nehmen die Krankheitserreger darauf keine Rücksicht und plagen uns mit einem Schnupfen, Magenleiden oder sonstigen Symptomen auch während der freien Tage.

Das darf nicht fehlen

Zu einer guten Vorbereitung zählt auch die Planung der Reisemedizin. Und das nicht ohne Grund, immerhin lassen sich akute Probleme damit zunächst versorgen, ehe unter Umständen der Mediziner zu befragen ist. Für die Erstversorgung ist daher stets eine Wundsalbe mitzunehmen, die gerade bei Verletzungen und Insektenstichen hilft. So lecker das Essen vor Ort auch sein mag, so sehr muss immer auch eine Magenverstimmung ob der fremden Gewürze eingeplant werden. Ein Mittel gegen Durchfall hat daher auch seine Berechtigung im Gepäck. Je nach Vegetation im Urlaubsland dürften zudem allergische Reaktionen auftreten, wobei mit dem passenden Antiallergikum schwere Folgen vermieden werden können.

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Eine Wohltat für die Sinne

Mund, Nase, Ohren und Augen können sehr schnell gereizt werden. Oft reicht dazu bereits ein kalter Windhauch aus. Umso schmerzhafter sind die anschließenden Tage, wenn eine Bindehautentzündung oder ein Ohrenleiden für Missstimmungen sorgt. Hier sollten Nasentropfen und Hustenmittel sowie Augen- und Ohrentropfen eine grundsätzliche Hilfe darstellen. Allerdings ist in solchen Fällen relativ schnell der Mediziner aufzusuchen, da langfristige Schäden vermieden werden müssen. Hilfreich ist oft ebenso ein Badezusatz aus ätherischen Ölen, der auch leicht im Gepäck verstaut werden kann und mit seinem wohltuenden Duft bereits vor dem Ausbruch der Krankheit lindernd eingesetzt werden kann.

Wichtige Hilfsmittel

Aber auch das Fieberthermometer, leichtes Verbandsmaterial sowie Pinzette und Schere dürfen bei der Zusammenstellung der Reisemedizin nicht fehlen. Mitunter kann selbst ein Antibiotikum mitzunehmen sein, allerdings sollte das nur auf den ärztlichen Rat hin eingenommen werden. Der Einsatz wäre nicht unbedenklich und ist oft nur in Ausnahmefällen zu bejahen. Auch die notwendigen Medikamente müssen dabei sein. Wie etwa das Insulin für den Diabetiker oder die Medizin für andere chronischen Leiden. Im Zweifelsfall ist dabei der Arzt oder der Apotheker zu konsultieren, inwieweit es zu unerwünschten Wechselwirkungen mit der zusätzlichen Reiseapotheke kommen kann. Grundsätzlich sollte sich der Urlauber seine freien Tage jedoch nicht durch die Erreger vermiesen lassen.